Einschätzungen zu den Erwartungen verschiedener österreichische Finanzprofis für die nächsten Monate

Jetzt verschärfte sich die Lage durch die Corona-Pandemie entscheidend. Für das zweite Quartal gehen Experten von einem deutlich zweistelligen Minus beim Bruttoinlandsprodukt aus, für das Gesamtjahr erreicht die Rezession wohl ein Minus von fünf bis acht Prozent.

 

Kreditversicherer rechnen mit massivem Anstieg der Zahlungsverzögerungen

Die Zahlungseingänge seit dem Corona-Ausbruch schmelzen bei Unternehmen dahin, weil ihre Kunden nur schleppend zahlen. Cash is fesch: Achillesferse Zahlungsverzögerungen

 

Seit Ausbruch der Covid-19-Pandemie ist die Zahl der von Zahlungsverzögerungen betroffenen Unternehmen, nach oben geschnellt.

Nichts fürchten europäische Finanzchefs (CFOs) so sehr wie verspätete Zahlungen oder Insolvenzen ihrer Kunden. Genau dieses Problem, schon vor der Krise virulent, hat sich seit Ausbruch der Krise erheblich verschärft. Selbst Schwierigkeiten in den Lieferketten, rückläufigen Umsätzen und Profitabilität fallen dahinter zurück. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie "DNA of a CFO" von Österreichs Kreditversicherung Acredia in Zusammenarbeit mit Warenkreditversicherer Euler Hermes. Das Netzwerk analysiert die täglichen Veränderungen der Zahlungsfähigkeit von Unternehmen, die 92 Prozent des globalen BIPs ausmachen.

 

Die Sorge, dass dem Unternehmen mangels Zahlungseingängen, das Geld ausgehen könnte, quält Finanzchefs derzeit am meisten.

Erschreckende Bilanz
"Schon vor der Covid-19-Pandemie war fast jedes zweite der befragten Unternehmen von Zahlungsverzögerungen betroffen und fast jedes dritte von der Insolvenz eines Abnehmers", sagt Acredia Vorständin Gudrun Meierschitz. "Das ist eine relativ erschreckende Bilanz und zeigt, welch große Schneeballeffekte Insolvenzen in der gesamten Lieferkette auslösen können. Nach dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie waren sogar zwei Drittel von Zahlungsverzögerungen betroffen.“ Nach Zahlungsverzögerungen (47%) und Insolvenzen (32%) sorgten sich die europäischen Finanzchefs noch vor Covid-19 vor allem um Cyberangriffe (30%). "Knapp ein Drittel der befragten Unternehmen war im vergangenen Jahr Opfer eines Cyberangriffs", sagt Meierschitz.                  © Euler Hermes

 

Veränderte Sorgen-Lage: Umsatzrückgänge sprunghaft angestiegen
Nach Ausbruch der Covid-19-Pandemie plagten die Finanzchefs ganz andere Sorgen. So waren 61 Prozent der europäischen Unternehmen zwischen März und Mai 2020 von Umsatzrückgängen gezeichnet, 2019 hingegen waren es nur 25 Prozent.

Zahlungskreislauf verlangsamt sich – was bedeutet das für einen Gewerbeunternehmer?

Ziel der Warenkreditversicherung ist es, den Wirtschaftskreislauf weiterhin aufrecht zu erhalten, denn gerät dieser erstmal ins Stocken, sitzen KMU schnell auf dem Trockenen: der Ruf nach Liquidität wird laut.

Unternehmen im produzierenden Gewerbe können sich selten auf einem großen finanziellen Polster ausrasten. Im regulären Wirtschaftsalltag ist die Liquidität für einen Monat im Voraus oftmals knapp bemessen. Durch die „Lockdown-Phase“ und dem teilweise erlebten Stillstand der Wirtschaft während der Corona-Krise verlängert sich der Zahlungseingang um einen weiteren Monat. Die Folge: der Unternehmer benötigt nun bereits zwei Monate Liquiditätsspielraum, um seinen Forderungen nachkommen zu können – und das ganz ohne Umsätze.

Die Folgen sind Engpässe bis hin zur Insolvenz. Die Warenkreditversicherung sorgt für Liquidität und schützt Ihre Gewerbekunden auch in Krisenzeiten zuverlässig.

Kleine Firmen stärker von Zahlungsverzögerung betroffen
Jeder Zehnte Befragte hatte in den zwei Monaten vor Mai mehrere Fälle von zumindest Zahlungsverzögerung pro Tag erlebt, 65 Prozent davon mindestens wöchentlich. Kleinere Unternehmen davon zwar stärker betroffen. 51 Prozent kleine Firmen klagen darüber, gegenüber 43 Prozent der größeren Unternehmen, aber auch bei diesen ist das immer noch der Risikobereich Nummer Eins. „Im öffentlichen Leben gehen wir seit Ausbruch der Pandemie auf Abstand. In der Wirtschaft geht es nun darum, enger zusammenzurücken, in Netzwerken zu arbeiten sowie eine Kreditversicherung wie eine Schutzmaske zu nützen und Lieferketten zu stabilisieren,“ so Meierschitz von Acredia Österreich.

 

So sollten Firmen jetzt agieren
Doch was tun, um Risiken im Unternehmen besser zu einzukalkulieren und einzudämmen? Die drei wichtigsten Eckpfeiler sind laut der Umfrage unter Finanzchefs: planen, diversifizieren und versichern. Dazu gehören die Planung bestimmter Szenarien und ein proaktives Cash-Managment, aber auch Maßnahmen, die zur Risikominderung eines neuen Kunden beitragen. Unternehmen, die über eine breite Palette von Produkttypen verfügen oder in mehreren Branchen tätig sind, werden in Zukunft am besten in der Lage sein, mit größeren Risiken umzugehen. Unternehmen mit einer kleineren Produktpalette sollten sich auf die Kundenzahl breiter diversifizieren und so die Einnahmen auf mehrere Beine stellen.

 

Die Finanzen gut zu planen und strategisch gute Entscheidungen zu treffen, zählt derzeit zum wichtigsten Handwerkszeug von CFOs

 

Handlungsempfehlungen europäischer Finanzchefs:

v  Risiko minimieren: Kundenportfolio breiter streuen

v  Schutz vor Zahlungsausfall wird wichtiger

v  Arbeitsabläufe und Finanz-Prozesse mit Hilfe von Kreditversicherer optimieren

Das bringt der Herbst & das Jahr 2021:

Wie wird sich die Konjunktur erholen? Sehr plakativ ist da von einem V, einem U oder einem L die Rede. Letztlich ruhen die Hoffnungen darauf, dass es

nicht zu einer L-Entwicklung, also einer langfristigen Stagnation kommen werde, sondern dass ein V am besten den plötzlichen Einbruch mit einer kurzfristig folgenden Erholung darstellt. Fraglich ist aber dennoch, ob diese Hoffnungen auf eine schnelle konjunkturelle Erholung tatsächlich die Unternehmen vor der Insolvenz bewahrt.

Für die Zahl der Insolvenzen ist aber letztendlich nicht der rechtliche Rahmen alleine, sondern prinzipiell die wirtschaftliche Entwicklung des einzelnen Betriebes entscheidend.

 

Zunächst einmal bleibt festzuhalten, dass viele der Hilfen nur Kredite sind, die schließlich die weitere Tätigkeit behindern, weil sie letztendlich zurückzuzahlen sind.

Das gleiche gilt für Moratorien bei Zahlungen, die schließlich doch irgendwann zu leisten sind. So führen die gutgemeinten Hilfen zu einer Belastung der Bilanz. Auch wenn die Überschuldung bisher als Insolvenzgrund nur

noch eine geringe Rolle gespielt hat, könnte sich dies dann ändern.

Die Hilfen sind also ein zweischneidiges Schwert – eine Arznei, die akut in der Krise helfen mag, deren Nebenwirkungen aber später umso deutlicher werden.


Scheinlebendige

Den Hinweis auf die „Zombies“ unter den Unternehmen hört keine Regierung gerne. In der akuten Pandemie steigt die Sensibilität noch. Dabei ist klar, dass viele Branchen, die bereits vor der Krise von Insolvenzen betroffen waren, jetzt nur noch deutlicher anfällig geworden sind. Das reicht vom Tourismus und dem Flugverkehr über den Einzelhandel und die Gastronomie bis zu vielen Sektoren des Konsum- oder Unternehmens- Dienstleistungssektors. Insolvenzen sind auch in der Automobilbranche zunehmend. Der Export, für Deutschland überlebenswichtig, wird auch in Zukunft unter Restriktionen, Embargen und politischen Krisen zu leiden haben. (Quellen: Creditreform Risikomanagement-Newsletter, 6/2020)

 

 

Es braut sich etwas zusammen- kommt tatsächlich eine Insolvenzwelle im Herbst ?  - NEIN es kommen 3 !

Die deutsche Regierung wird alles tun, um die Folgen der Pandemie weiterhin zu mildern. Aufgrund der 2021 anstehenden Bundestagswahlen ist davon auszugehen, dass die Maßnahmen im Insolvenz- und Sanierungsrecht verlängert werden und dass die Hilfen weiterhin zur Verfügung stehen. Auch wenn dies angesichts deutlich geringerer Steuereinnahmen zu einer starken Verschuldung führen wird.

 

Die Insolvenzen von Unternehmen werden im Herbst auch bei wirtschaftlicher Erholung zunehmen. Die derzeitige Lage ist für kleine und mittelständische Unternehmen viel gefährlicher als nach der Weltfinanzkrise von 2008, da die ganze Breite der Wirtschaft betroffen ist. Damals stiegen die Unternehmenspleiten alleine in Deutschland um rund zwölf Prozent. Abhängig von der Dauer der Krise wird diese Zahl wahrscheinlich übertroffen werden. Für das Gesamtjahr 2020 wird aufgrund der aktuellen Krisenlage eine Zunahme von rund 20 Prozent gegenüber 2019 erwartet. Dabei wird es vielleicht gelingen, größere Unternehmen in Eigenverwaltung und vor dem akuten Insolvenzeintritt zu sanieren.

 

Ausblick auf 2021 – in diesem Fall, sind leider nicht alle guten Dinge 3

Das erste &zweite Quartal 2021 werden zeigen wie viele Unternehmen die gestundeten Sozialversicherungsbeiträge, Steuern und rückzuführenden Kredite bedienen können und welche Ihren Betrieb in die Restrukturierung oder Schließung schicken müssen. Auch die verlängerte Frist der Insolvenz-Anmeldung von 60 auf 120 Tage wird viele Sanierungsverfahrensanträge ins neue Jahr verschieben. Somit rechnen wir von EFM Linz Urfahr NICHT mit 1 „Herbst- und einer 2. Frühjahrswelle“, sondern vielmehr mit 3 Insolvenzwellen. Grund dafür wird sein, daß selbst wenn laut Wirtschaftsforscher WIFO & IHS im 2. Halbjahr 2021 mit zarten Aufschwüngen zu rechnen ist, gerade dann einige dieses Wirtschaftswachstum nicht finanziert bekommen und somit leider auf der Strecke (des Konjunkturanstieges) bleiben werden.

 

 

Treffen wird es somit vor allem eine Vielzahl kleinerer und mittelständischer Betriebe – es sei denn, sie nutzen die Krise und die Liquiditätsspritzen, um sich innovativer und solider finanziert neu aufzustellen. 


Corona-Krise & die Folgen für Kreditvergaben danach:

"Was IST bereits jetzt & was bleibt in Zukunft ?“

In der Setzung restriktiver Maßnahmen zur Eindämmung der gesundheitlichen Auswirkungen auf die Menschen & Wirtschaft ist Österreich um einiges konsequenter & zeitlich Voraus.

Umgekehrt sieht es jedoch aus, wenn man die Risikoanalyse & finanzwirtschaftliche Bewertung von Banken, Versicherungen & Rating-Agenturen betrachtet.

Bild v.  Alexandra Koch auf Pixabay

Seit Jahren fordern speziell die deutschen Kreditgeber & Bewerter neben Jahresabschluss, Soll/Ist-Vergleich & Budget-Planung, verschiedene zusätzliche Unterlagen, die natürlich auch die Österreichischen Banken & Versicherern bekannt sind, jedoch nicht konsequent eingefordert wurden.

 

Jetzt, in der aus wirtschaftlicher Sicht neuen Zeitrechnung, wird sich dies jedoch nachhaltig ändern.

Kriterium Nr.1 und Fokus der Finanzierer ist aktuell mit Sicherheit eine saubere, idealerweise rollierende aktuelle Liquiditätsplanung über zumindest 12 Monate. Im Optimalfall auch inkl. worst- & best case Alternative.

 

Desweiteren ist es in Deutschland völlig normal & üblich, den Geldgebern einen sogenannten Banken- & Avalspiegel zur Verfügung zu stellen. Diese Zusammenschau ermöglicht eine Übersicht über sämtliche kurz-& langfristigen Verbindlichkeiten (inkl. GARANTIEN / Bürgschaften, Kredite & Darlehen, Förderungen, etc.). Dieser sollte auch folgende Positionen beinhalten:

  • Konditionen
  • Garantie-Zinsen
  • Rückzahlungshöhen
  • Geleistete Tilgungen
  •  Dauer / Befristungen
  • Gegebenen Sicherheiten

Der Banken- & Avalspiegel hat gerade bei Unternehmen in der Gründung und solchen, die Liquiditätsschwierigkeiten haben, sehr große Bedeutung. Er ist Planungsgrundlage, um eine Aussage über den Kapitaldienst in der Zukunft treffen zu können.

 

Mit seinen Informationen ist er Kernstück jeder Planung von Unternehmen, die sich mit Fremdkapital versorgen. Aus dem Banken- & Avalspiegel entwickelt sich mit den Zinsen ein wichtiger Teil des neutralen Ergebnisses, aber vor allem mit den Tilgungen der meist größte Abfluss aus dem Cash-Flow.

 

 

Auch wenn der §246 UGB klare Regelungen zum verpflichtenden Erfordernis der Erstellung eines Konzerns festschreibt, erwarten & fordern gerade in Finanz-Krisen-Zeiten die Kreditgeber Konsolidierte Abschlüsse unabhängig von gesetzlichen Grenzen bzw. Größenmerkmalen zur Konsolidierungspflicht.

 

Corona-Folgen & bleibende Veränderungen

 

Die AKTUELLEN ANFRAGEN der Ratingagenturen sowie Garantie & Forderungsausfall-Versicherer zusammenfassend, möchten wir betonen, dass vor allem die PRO-AKTIVEN , Informationen liefernden Unternehmen BONITÄTS-mäßig wohlwollend bewertet werden. Ein interessanter Detail-Aspekt ist derzeit dabei auch, dass Betriebe die vorsorglich 

 staatliche AWS Überbrückungs-Garantie / Förderungen in Anspruch nehmen positiv gesehen werden (da dies die Gefahr der Liquiditätsengpässe reduziert).                                                                                                                                     Bild v.  Gerd Altmann auf Pixabay

 

Der Standard an verpflichtenden Unterlagen zur Kreditvergabe wird konsequent um die obengenannten Instrumente - Liquiditätsplanung, Banken-& Avalspiegel sowie Konsolidierungs-Abschluß auch bei bereits mittleren Unternehmen erweitert.

Der Ausblick auf die nahe Zukunft bzgl. Garantie- & Bürgschafts-Rahmen sowie der Kosten für Absicherungen von Forderungsausfällen ist zeigt, dass die Zeiten des „immer billiger & immer mehr Inkludierens“ vorbei sind.

Im Klartext: Garantie- & Forderungsausfall- Versicherungen werden voraussichtlich teurer als bisher werden.

 

Kredit-Risiko-tragende Unternehmen sind ab sofort gezwungen strikt, vorsichtig und mit dem Rechenstift arbeitend Entscheidungen zu treffen.

 

Somit kann man zusammenfassend festhalten, dass die Kreditvergaben für Österreichs Wirtschaft laufen, aber es wohl „teurer“ werden wird.

 

 

Es wird an uns als Experten liegen, entgegenzuhalten und hier speziell für die mittelständische Wirtschaft, deren Bonitäten oftmals mittelmäßig ist, leistbare & in der Praxis brauchbare Lösungen zu erarbeiten.


Trotz Corona-Krise: wie SIE erfolgreich wirtschaften, in einer auf den Kopf gestellten Welt

Die Stabilisierung der Jahres-Ergebnisse wird der zentrale Punkt

Aktuell zeigt die Corona-Gesundheitskrise, wie durch die globalisierte Wirtschaft auch ausschließlich lokal begrenzt agierende Unternehmen, ohne jeglichen eigenen Verschulden, in wirtschaftlich unsichere Fahrwasser geraten können.
Die Folgen solcher Ereignisse schlagen sich in unterschiedlicher Weise bei den Unternehmen nieder: Absatzmärkte sind teilweise nicht mehr zugänglich, langjährig funktionierende Lieferketten werden unterbrochen, die Materialversorgung stockt oder Personalknappheiten in der eigenen Leistungserbringung entstehen, weil die Mitarbeiter nicht mehr verfügbar sind.

 

 


Die ersten Rückmeldungen unserer Kunden zeigen grossteils eine Verringerung der Ergebniserwartung im niedrigen 2-stelligen Prozentbereich. Sollte sich die aktuelle Lage über mehr als 3 Monate hinziehen kann diese für viele zur realen Bedrohung der Existenz Ihres Unternehmens werden.

Aktuell zu empfehlende Maßnahmen: Risikovermeidung oder Risikominimierung
Wichtig ist zu allererst zu erkennen in welchen Bereiche welche Risken auftreten können, um sich dann mit der Risikovermeidung oder Risikominimierung beschäftigen zu können.

In Situationen wir derzeit kann die Geschäftsführung den Eintritt zwar nicht verhindern, vorbereitete Krisen- & Notfallpläne sollten die Folgen & Auswirkungen abdämpfen.

 Prämisse dazu ist jedoch zu wissen, welche Ereignisse welche Auswirkungen auf die Unternehmensergebnisse haben. Erst dann kann rasch reagiert und der potentielle Schaden abgemildert werden.

 

Ein quasi unlösbares Dilemma -Ergebnissicherung bei ausbleibenden Umsätzen

Mit den Entscheidungen & Maßnahmen der österreichischen Bundesregierung am 13.3.2020 brachen für weite Bereiche der österreichischen Wirtschaft Großteile der Umsatzgrundlage für voraussichtlich zumindest mehrere Wochen (oder gar Monate) weg.

Baustellenstillstände, behördliche Geschäfts-Zwangsschließungen und nicht mehr funktionierende Lieferketten (sowohl bei Personal als auch Material) zwingen Unternehmen quasi dazu rasche alle Kosteneinsparungsmöglichkeiten zu nützen. Kurzarbeit, Stundungen & Prolongationen wirken sich positiv zur Ergebnis-Stabilisierung aus.

 

In die Zukunft gedacht -Nach der Krise ist vor der Krise
Schon in den 80 er Jahre sagte einst ein bekannter TV-moderator in einem Werbe-Spot für eine Bausparkasse: „Man soll rechtzeitig darauf schauen, dass man`s hat, wenn man`s braucht“

Eine der Aufgaben als Führungskraft ist der Blick nach vorne, um das „Unternehmens-Schiff“ durch potentiell gefährliche Gewässer zu steuern. Dazu gehört sich Wirkungsketten im eigenen Betrieb bewusst & transparent zu machen. Daran anschließen sollten sich die Entscheidungsträger über vorbeugende betriebs-strukturelle & unternehmens-strategische Maßnahmen klar werden und diesen schließlich in einen fertigen Notfallplan für die Zukunft ausgestalten.

Beispielhaft seien hier genannt: die Verbreiterung auf mehrere, potentielle Lieferanten, eventuelle Ausweichmöglichkeiten bei Produktionsstandorten oder die Einführung von Stellvertreter-Rollen bei kritischen Unternehmensfunktionen.

Selbstredenderweise kosten diese Maßnahmen etwas in der Höhe der Ergebnisse, führen jedoch im Krisenfall dazu, besser vorbereitet zu sein und Ihre zukünftigen Unternehmens-Ergebnisse oder gar Ihre Existenzgrundlage in Krisenzeiten abzusichern.


Ganz nach dem Motto: Nach der Corona-Krise ist ziemlich sicher vor einer nächsten Krise.


Corona-Krise zum Trotz:          „und Sie dreht sich doch!“

Bild v. Gerd Altmann auf Pixabay

Österreichs Wirtschaft läuft weiter, aber es wird mit mehr Insolvenzen gerechnet

Vorgestern am 24.3.2020 verlautbarte KSV 1870 Geschäftsführer Ricardo-José Vybiral mit deutlich mehr Insolvenzen zu rechnen, obwohl der Kreditschutzverband die österreichischen Unternehmen als gut gerüstet sieht.

Ricardo-José Vybiral ©Petra Spiola

Ein Zeichen dafür ist, dass trotz Großteils massiv wegbrechender Umsätze / Einnahmen die aktuelle Zahlungsmoral bei Österreichs Betrieben im internationalen Vergleich noch sehr hoch ist.

Die von der Regierung angestrebte und von der Justizministerin angekündigte „Insolvenzbremse“ könnte den Anstieg an Konkursen und Sanierungsverfahren abmildern. Aktuell sind betroffene Unternehmer verpflichtet, innerhalb von 60 Tagen eine Insolvenz zu beantragen, wenn entsprechende Insolvenzvoraussetzungen vorliegen und gleichzeitig auch eine negative Zukunftsprognose besteht. Diese Frist soll auf 120 Tage ausgeweitet werden.

In einer vor Beginn der Corona-Krise vom KSV1870 durchgeführten Umfrage hatten knapp 63 % der befragten Unternehmen ihre Geschäftslage positiv bewertet. Ursprünglich für 2020 geplante Investitionen wollten 68 % der Betriebe in erster Linie mit ihrem Eigenkapital finanzieren.


In den vergangenen 5 Jahren habe sich die Eigenkapitalquote im Durchschnitt um rund 2 % pro Geschäftsjahr erhöht. Die angesammelten Rücklagen können nun über die aktuelle Krisen Situation helfen.

Acredia erwartet rund 8-10 Prozent mehr Insolvenzen

Gestern am 25.3.2020 erfolgte eine Aussendung von ACREDIA Versicherung (ein Spezialist zur Absicherung von Forderungsausfällen) zum Thema aktuelle Einschätzungen zu den Auswirkungen durch die Corona-Krise,  in der nimmt Vorstand Gudrun Meierschitz wie folgt Stellung:

„Unsere aktuelle Analyse geht von einer Senkung des globalen BIP-Wachstums für 2020 von +2,4 % auf +0,8 % aus. In diesem Zusammenhang ist für Österreich 2020 mit einem BIP-Rückgang von -1,5 % zu rechnen“.  

Gudrun Meierschitz ©Acredia.at

 

Je nachdem wie sich die österreichischen Banken nun in der gegenwärtigen Krise bei Ihren Kreditvergaben bzw. Prolongationen verhalten, rechnet ACREDIA Vorstand Gudrun Meierschitz mit einem Anstieg der Konkurse um rund 8-10 %. Weltweit wird mit rund 14 % mehr Insolvenzen gerechnet. Zum Vergleich: Im Jahr 2009 waren es rund 8,9 %.

Welche Branchen sind besonders am Radar bzgl. Forderungsausfall bzw. Insolvenzgefahr?

Der Ausfallsversicherer schätzt speziell jene Branchen als am stärksten gefährdet ein, die global tätig sind. Dies gilt zum einen für die Bereiche Beschaffung, dh  für jene die von stark internationale Lieferketten abhängig sind und zum anderen für Betriebe die  weltweite Absatzmärkte haben, genannt werden u.a. die Sektoren Maschinen- & Ausrüstungsbau, Textil, Computer & Elektronik, Rohstoffe, aber auch Transport, Hotellerie sowie Gastronomie aufgrund der stark wegbrechenden Einnahmen aus dem Tourismus.


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EFM Linz-Urfahr oder I-Vers Versicherungsmakler GmbH
Mag. Martin Binder

 

Versicherungsmakler & Unternehmensberatung GmbH

 

Ecklweg 11, 4040 Linz

 

Mobil:    +43 699 10 20 69 69

 

mailto:   martin.binder@efm.at
http:     
www.spezialmakler.at


Ist der Ruf erst mal ruiniert, lebt sich`s völlig…                               ….oder warum Ihre gute Bonität Goldes wert ist !  - Teil 1

Nach all den Jahren meiner Tätigkeit überrascht es mich dennoch immer wieder wie wenig Unternehmen und manche Ihrer Geschäftsführer über das Zustandekommen von Bonitätsbewertungen wissen.

Das fast schon ominöse Wort Bonität wird speziell von den kreditgebenden Banken und Versicherungen in diesem Fall als Synonym zum Begriff Insolvenz-Eintrittsgefahr verwendet.

Natürlich muss berücksichtigt werden, dass die verschiedenen Stakeholder (= am betrachteten Unternehmen interessierte „Gruppen oder Personen“) mit sehr unterschiedlichen Blickwinkel und Fokus auf die Betriebe schauen und daher eigene maßgeschneiderte Modelle zur Einschätzung der Bonität entwickelt haben.

Beim EFM Stakeholder Management werden genau diese unterschiedlichen Zielsetzungen der Stakeholder berücksichtigt und unsere Kunden profitieren dadurch durch erhöhten Rahmen, bessere Kreditkonditionen, bessere Bonitäts-Bewertungen und mittelfristige weiteren Bonitäts-Verbesserungen.

 

 

Während manche Auskunfteien, Banken, Versicherungen und Infounternehmen mit Skalen Arbeiten die besagen, je niedriger der Wert desto besser die Bonität, handhaben andere dieser „Bonitäts-Bewerter“ es genau umgekehrt -je höher der Wert desto besser die Bonität. Zusätzlich fließen gelegentlich auch Buchstaben (A, B, C, N) und Symbole (+,~,-) in Kombination mit Zahlenwerten als Indikatoren zum aktuellen IST Zustand des Unternehmens in die Bewertung mit ein.

Um Ihnen einen groben Abriss zur Entstehung von Bonitätswerten zu geben seien nachfolgende Faktoren etwas genauer dargestellt.

  

Vorweg erwähnt sei natürlich, dass wie bei jedem Unternehmen oder Person auch von Auskunfteien, Banken, Versicherungen und anderen alte oder fehlerhafte Daten gespeichert sein können und dann die jeweiligen Bewertungen dementsprechend zu relativieren und erneuern sind.

Wenn ich nach meiner Experten-Einschätzung was der wichtigste Faktor zur Bonitäts-Bewertung und somit Ansatzpunkt zur möglichen potentiellen Bonitäts-Verbesserung gefragt werde, kann ich ohne auch nur eine Sekunde nachzudenken, mit „die Zahlweise“ antworten. Gerade hier kommt es aufgrund verschiedener innerbetrieblicher als auch Kunden-Lieferanten Verhältnissen zu Komplikationen. Einzig unsere ehrliche und kritische Analyse und Abstellung gewisser Sachverhalte können hier Bonitätsverbesserungen bringen. Weiters stellen wir mit Dritt-Mittel-Finanzierungen, Factoringlösungen, Sale-& Lease-Back-Lösungen (auch von gebrauchten Produktionsmaschinen oder Anlagen!) sowie Garantie-Rahmen auf Versicherungs- Basis weitere Instrumente für Ihre Finanzplanung und Verbesserung Ihrer Liquidität zur Verfügung.

Ihre solide, regelmäßige und verlässliche Zahlweise über Jahre hinweg wird Ihnen dabei DER Schlüssel zum Erfolg in Ihrer Bonitäts-Verbesserung sein. Damit im Zusammenhang steht die Einschätzung der aktuellen wirtschaftlichen Situation. Dabei werden u.a. Ihre Auftragslage, Ihre Ertragskraft sowie Ihre Finanzstruktur als gesamtes berücksichtigt.

Die Weiteren Faktoren wie zB. Branchenzugehörigkeit, Unternehmensalter, Mitarbeiterzahl, Standort, Rechtsform, die Person(en) der Geschäftsführung und vor allem Ihre Bilanzkennzahlen werden in einem Folgeartikel genauer beleuchtet.

 

 

Gerne stehen wir Ihnen für etwaige Fragen zu Ihrer persönlichen oder Unternehmens Bonität und deren Verbesserungsmöglichkeiten in einem unverbindlichen persönlichen Gespräch zur Verfügung.


Kredite sind billig zu Finanzieren, aber kaum zu kriegen

Daumenschrauben bei Finanzierungen drohen

Konträr dazu erleben die Klein- & mittelständischen Unternehmen (KMU`s) das Wiederanziehen der Kreditklemme. Nach einer aktuellen Studie der Ratingagentur Creditreform erwarten mehr als 2/3 (!) der Betriebe eine Verschärfung der ohnehin schon anspruchsvollen Sicherheits-Erfordernisse. Die beiden wichtigsten möglichen Sicherheits- Bereiche stellen Betriebsimmobilien sowie Ihre Forderungen dar. Basel IV mit seinen weiter verschärften Kriterien & Restriktionen stellt leider gaenau hier eine echte Bedrohung dar. Ende Nov. 2019 verkündete die (alte/letzte) EU-Kommission die Gesetzwerdung bis Juni 2020. Der offizielle Start von Basel IV wird mit 2022 und die verpflichtende Umsetzung mit 2026 angegeben.

Anders als die Banken unterliegen die Versicherung den sogenannten Solvency Richtlinien, die andere Kriterien zur  Bewertung verwenden. Daher können Versicherungen abseits von den üblichen Eigenkapital-Mindestquoten Garantie-Kreditrahmen zeichnen. In der Praxis zeigt sich, dass Versicherungen auch mit deutlich weniger , in der überwiegenden Mehrheit der Fälle sogar komplett  OHNE JEGLICHE Sicherheiten (also „blanco“) Kredite vergeben.

In der Industrie und in den Großen Konzerngesellschaften sind daher Garantie-Linien als Ergänzung zu den bestehenden Banken-Krediten längst täglich geübte Praxis.  Die Bandbreite der üblichen Mischungsverhältnisse (Banken zu Versicherungs-Garantie-Rahmen) bewegt sich zwischen 40:60 bis 70:30.

Jetzt ist es auch an der Zeit, dass die KMUs sich diese Vorteile zunutze machen und Versicherungsgarantie-Linien mit in Ihr Finanzportfolio dazunehmen.

 

 

Unsere Empfehlung ist es, diese 5 Jahre nun intensiv zur Anpassung und Neustrukturierung der Unternehmens – Finanzen zu nützen. 

Aktuell beobachten wir in den Sparten produzierendes Gewerbe, Handel sowie Bau- & Baunebengewerbe zwei parallele, zum Teil widersprüchliche Trends.

Strafzinsen-Minimierungs-Trend der Banken: Das nun mit Anfang Dezember von der EZB und Fr. Lagarde wiederum bestätigte niedrige Zinsniveau, lassen kurz- & mittelfristig bei den Kosten von Krediten bzw. Strafzinsen für Bankeneinlagen keine großen Veränderungen erwarten. Damit bleiben die Finanzierungskosten von Investitionen sowie Betriebsmittel & Garantie-Linien auf kaum messbarem Niveau.

Nach Insider-Informationen von verschiedenen Kommerzbanken liegen die echten Vollkosten von Aval & Garantie-Linien nach Basel III Kriterien zwischen 0,8-1 %. In unseren täglichen Gesprächen mit den Geschäftsführern bzw. CFO s stellen wir fest, dass als Konsequenz der Strafzinsen die Banken daher bei guten & sehr guten Kunden Aval-& Garantie-Linien weit unter den Gestehungskosten zeichnen; in der Regel zwischen 0,5 bis 0,7%.

 

Der Standard ; 14.Dez. 2019



Studie der TU Wien  (Univ. Prof. Dr. Mag. Walter Schwaiger) in Kooperation mit Creditreform Österreich

Konjunkturell gesehen war das Jahr 2018 wiederum ein sehr gutes Jahr. Das reale BIP hat sich von 148,9 auf 153 um 4,1 Punkte erhöht.

Zur Sicherstellung der Vergleichbarkeit hat die Studie nicht an Hand der Insolvenzdaten, sondern mit den vorgelagerten Daten des „Ausfallsereignisses“ gemessen.  Standardisierung laut den Kriterien aus „Basel II  bzw. Basel III“. „ Ein Unternehmen gilt als ausgefallen, wenn es über 90 Tage im Zahlungsverzug ist bzw. wenn es mit einer hohen Wahrscheinlichkeits einen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen wird können.“. In der Studie wird die Konjunkturabhängigkeit der historischen Ausfallsraten explizit berücksichtigt.

Die Studie liefert für Unternehmen spannende Einblicke: Es zeigt sich dass das Jahr 2018 für die meisten österreichischen Betriebe das wirtschaftlich beste der vergangenen 11 Jahre war. Die Ausfallsraten für 2018 sind dementsprechend ebenso die niedrigsten dieser Zeitspanne. Hinsichtlich der Eigenkapitalausstattung zeigt sich eine direkte umgekehrte Korrelation, je höher die Eigenkapitalquote desto geringer die Ausfallsrate.

Ebenso stellt die Studie interessante Erkenntnisse für Banken, Versicherungen und weitere Interessensverbände zur Verfügung. Nach Branchen gegliedert ergibt sich für die Grundstoff und Petro-/Chemische Industrie die niedrigste hingegen für das Baugewerbe und der Verkehrs-/Transport-sparte die höchsten Ausfallsraten. Geografisch zeigt sich ein West – Ost sowie ein Ost nach Süd Anstieg, konkret verzeichnen Vorarlberg & Tirol die niedrigsten Kärnten und die Steiermark die höchsten Ausfallsraten.

 

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass konjunkturbedingt die Ausfallsraten 2018 die niedrigsten der vergangenen 10 Jahre sind. Leider hat dich der Trend nun gedreht und die Indikatoren erwarten einen Anstieg der Ausfallsraten von 1,2 aus 1,23- der Zenit des Konjunkturzyklus ist somit eindeutig überschritten.  https://www.creditreform.at/presse/default-study.html

 

Österreichs Mittelstand meldet eine gute Zahlungsmoral & gleichbleibende Höhen bei Forderungsverlusten

ANHALTEND POSITIVE AUSWIRKUNGEN DER GUTEN KONJUNKTUR DER VERGANGENEN JAHRE

 

Quer über die Branchen BAU, Handel, Gewerbe & Dienstleistung werden rund ¾ der offenen Forderungen innerhalb der ersten 30 Tage beglichen und weniger als 2 % der Forderungen sind länger als 90 Tage unbezahlt. Einzig bei Bau- & Baunebengewerbe verbleiben mehr als 3,4 % der Forderungen nach 90 Tagen unbezahlt.

(Statistik: Creditreform Aug. 2019- Studie Zahlungsmoral in Österreich 2019)

 

Diese Problematik verstärkt sich um die Tatsache als dass rund 37% der Unternehmen der Bau-& Baunebengewerbsbranche mehr als 1% an Forderungsausfällen erleiden.

Setzt man nun in Relation, dass lt. AK- Studie (Branchenreport Bau 2019) die EBIT Quote im klassischen Baugewerbe bei 3,3 % und im Baunebengewerbe gar nur bei kritischen 1,76% liegt, bedeutet dies dass 1/3 bis die hälfte des JAHRES-EBIT durch Forderungsausfälle verloren geht! 

Wieviel Engagement, Arbeit & Risiko geht durch nicht abgesicherte Forderungsausfälle verloren…  Am Markt gibt es Lösungen, um sich gegen einen Großteil der Forderungsausfälle zu einem Promille-Satz abzusichern.

Abschließend sei daran erinnert, es wird oftmals übersehen, vernachlässigt oder vergessen, Forderungsverluste schlagen sich nicht nur im Ergebnis nieder, führen zur Reduktion bis hin zum „Aufbrauchen“ des Eigenkapitals und einer somit negativen Bilanz – damit verbunden sind unangenehme bis massive Konsequenzen im Bereich Finanzierungen & Kreditvergaben.

 

Oftmals benötigen Unternehmen mehrere Jahre um Forderungsausfälle „zu verdauen“ und dies so muss man sagen, eigentlich unnötigerweise. Im Insolvenzfalle kann dies bis hin zu strafrechtlichen Konsequenzen für Geschäftsführer führen.


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Was wir uns von dir erwarten:

·        Gute EDV Kenntnisse

·        Wirtschaftliche Vorkenntnisse im Bereich Betriebswirtschaft wünschenswert

·        Gespür für wirtschaftliche Kennzahlen

·        Zuverlässigkeit und Genauigkeit im Arbeiten

·        Lern- und Weiterbildungsbereitschaft

·        Eigenständiges Arbeiten & Umsetzen

·        Freude am Umgang mit Kunden

 

Was wir Dir bieten:

·        Teil- oder Vollzeitbeschäftigung

·        Umfangreiche Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten

·        Abwechslungsreiche Tätigkeit in einem netten und gut eingespielten Team von etwa 15 Personen

·        Einen modernen Arbeitsplatz in angenehmer Atmosphäre

 

Das kollektivvertragliche Mindestgehalt beträgt derzeit € 1.585,00 mit Bereitschaft zur Überbezahlung basierend auf Qualifikation und Erfahrung.

Kontaktperson:

 

EFM Linz-Urfahr oder EFM St. Valentin / I-Vers Versicherungsmakler GmbH
Mag. Martin Binder

Versicherungsmakler & Unternehmensberatung GmbH

Ecklweg 11, 4040 Linz

Mobil:    +43 699 10 20 69 69

 

mailto:   martin.binder@efm.at
http:      www.spezialmakler.at www.efm.at

RPA (robotics process automatisation) in Finanzabteilungen

Quelle : KSV-Artikel

Das Fachsymposium von EY und dem österreichischen Controllerinstitut über RPA (robotics process automatisation) in Finanzabteilungen - war sehr informativ & bereichernd

RPA ist ein realer Anwendungsfall der Vorstufe von KI!

IBM & EY sind u.a. Spezialisten in diesem Bereich

 


Sanierungen ausserhalb von Insolvenzverfahren -EU Richtlinie

Die neue EU- Insolvenzrechtsnovelle inkl dem Einführen des Begriffes bzw. "Tatbestands" der -wahrscheinlichen Insolvenz-

kann einiges an Veränderungen im Bereich Unternehmens-Sanierungen bringen - Wir halten Sie über die weitere Gesetzwerdung und vor allem die praktische Anwendung bei Krisenfällen am Laufenden!


Wie tickt eine Auskunftei?   Wie entstehen Ratings bei Ausfallsversicherungen?

Diese Frage lässt sich nicht so einfach beantworten. Zuerst muss festgehalten werden, dass diese „Informationsdienste“ anbietendenden Unternehmen Ihre Rolle & Marktpositionierung sehr verschieden verstehen.

Natürlich unterscheiden sich Ratings von Staaten (das berühmte Triple A bzw. AAA-Rating), öffentlichen Institutionen, privatwirtschaftlichen Unternehmen und Bewertungen von einzelnen Privatpersonen maßgeblich.

 

Manche Anbieter üben im Rahmen des Gläubigerschutzverbandes weitere Tätigkeiten & Aufgaben aus andere hingegen legen Wert darauf KEIN offizielles Rating, sondern bloß relevante Wirtschaftsinformationen inkl. interner Einstufungen zur Verfügung zu stellen.

Auskunfteien sammeln, verarbeiten und bewerten vor allem auch Zahlungserfahrungen, Inkassoinformationen und wirtschaftliche Kennzahlen. Auskunfteien entnehmen Daten teilweise aus öffentlichen Registern, teilweise aber auch von anderen Unternehmen. Bonitätsrelevante Informationen werden von den Vertragspartnern der Auskunfteien übermittelt. Dazu gehören beispielsweise Telekommunikationsunternehmen, Banken, Energieversorger, Versicherungen, Inkasso-Unternehmen, aber auch Versandhändler. Diese sogenannten Einmeldungen müssen jedoch gesetzlich zulässig sein, denn nur dann dürfen Daten auch von den Auskunfteien verwendet und beispielsweise zur Berechnung eines Scorewertes herangezogen werden.

 

 

Derzeit sind rund 8-10 Unternehmen im Bereich Wirtschafts-Informationsdienste aktiv. Darüber hinaus erstellen natürlich viele weitere Kreditgeber wie Banken und Ausfallsversicherer Ratings, die Sie zur Beurteilung der Höhe der Kreditwürdigkeit verwenden.

Leider gibt es keinen einheitlichen Standard zur Beurteilung von BONITÄT. Während einige Auskunfts-Unternehmen Score nach dem Prinzip je höher der Zahlen-Score desto gut handhaben, ist es bei anderen genau umgekehrt. Wiederum eine dritte Gruppe verwendet Buchstaben und Zahlen in Kombination als Score.  

Aufgrund unserer Erfahrung können wir die unterschiedlichen Bewertungen einschätzen und ggf. bei den Ratingunternehmen im Verhandlungsweg in Einklang bringen.

In Österreich sind derzeit rund 6 Ausfallsversicherer aktiv, die neben der Heranziehung von Scores der großen Ratingagenturen, vor allem eigene Informationen in eigenen Bewertungsmodellen verarbeiten.

 

Während Ratingagenturen sehr stark auf Zahlungsverhaltensinformationen am Markt des jeweils betrachteten Unternehmens / der Person fokussieren, verwenden Ausfallsversicherer gerne Ihre internationalen Informationen inkl. Börsekurse sowie darüber hinaus vor allem interne Daten aus Lieferanten / Abnehmer Sicht. 


Bild: DPA / dt. Handelsblatt

Wie der nachfolgende Artikel des Handelsblattes belegt trübt sich der Europäische Konjunkturhimmel merklich ein. Vor allem in Deutschland und Westeuropa, nicht ganz so stark in Österreich, aber doch auch merklich.

Chefökonomen der Großbanken und Wirtschaftsforscher gehen von 0,7-0,9% Wachstum für Deutschland und von 1-1,5% für Österreich aus.

https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/einkaufsmanagerindex-geschaefte-deutscher-industrie-laufen-so-schlecht-wie-seit-2012-nicht-mehr/24133244.html?ticket=ST-1092208-gnGrroE1FMpozwhFtxDP-ap2

Creditreform Zahlungsindikator Deutschland - Winter 2018/2019

Zahlungsverzögerungen nehmen zu

Lieferanten mussten im 2. Halbjahr 2018 länger auf ihr Geld warten. Der durchschnittliche Zahlungsverzug im deutschen B2B-Geschäft erhöhte sich auf 10,70 Tage. Im Vorjahreszeitraum (2. Halbjahr 2017) waren Rechnungen im Schnitt 10,58 Tage überfällig. Das zeigt eine Analyse auf Basis des Creditreform Debitorenregisters Deutschland (DRD), für die rund 3,4 Mio. Rechnungsbelege ausgewertet wurden.

Offenbar reagieren die Kreditgeber auf diese Entwicklungen mit der Kürzung ihrer Zahlungsziele. Demnach wurden den Kunden nicht mehr so lange Zahlungsfristen eingeräumt wie noch im Vorjahr. Im 2. Halbjahr 2018 verringerte sich das Zahlungsziel im deutschen B2B-Geschäft so im Durchschnitt auf 31,60 Tage. Im 2. Halbjahr 2017 hatten Kreditgeber noch fast einen ganzen Tag mehr Zahlungsziel gewährt (32,57 Tage).

Deutlich weniger Zeit zum Begleichen der Rechnung wurde Einzelhändlern (- 3,67 Tage) und unternehmensnahen Dienstleistern (- 2,87 Tage) eingeräumt. Verlängert wurden die Zahlungsziele indes für die Konsumgüterhersteller (+ 2,64 Tage). Insgesamt bleibt es bei deutlichen Unterschieden je nach Branche des Debitors. Metall- und Elektrounternehmen (36,43 Tage) werden die längsten und personenbezogenen Dienstleistern (23,33 Tage) die kürzesten Zahlungsfristen eingeräumt.

Logistikbranche zahlt schlechter

Länger überfällig waren demnach vor allem Rechnungen an Unternehmen aus der Logistikbranche. Nachdem das vereinbarte Zahlungsziel verstrichen war, vergingen im Durchschnitt noch einmal 16,75 Tage. Das entspricht einer spürbaren Verschlechterung gegenüber dem Vorjahreszeitraum (12,81 Tage). Länger als im Vorjahr mussten sich auch die Kreditgeber von Unternehmensdienstleistern gedulden. Der Zahlungsverzug stieg hierbei von 10,93 auf 12,03 Tage. Ein besseres Zahlungsverhalten legten indes die Unternehmen für personenbezogene Dienste an den Tag. Weiterhin am geringsten ist die Verzugsdauer bei Geschäften mit dem Großhandel (8,43 Tage).

Verschlechterungen im Zahlungsverhalten zeigten im 2. Halbjahr 2018 Unternehmen der Rechtsformen eG, GbR, OHG, GmbH und Freie Berufe. Verringert hat sich die Verzugsdauer hingegen bei der UG haftungsbeschränkt. Allerdings zahlen Unternehmen, die als UG firmieren, ihre Rechnungen weiterhin mit erheblicher Verspätung. Im 2. Halbjahr 2018 waren hier Rechnungen im Durchschnitt 17,51 Tage überfällig.

Geld von Großkunden kommt später

Insbesondere größere Unternehmen (> 250 Arbeitnehmer) zahlten ihre Rechnungen später als im Vorjahreszeitraum. Im 2. Halbjahr 2018 erhöhte sich der durchschnittliche Zahlungsverzug auf 10,10 Tage (2. Halbjahr 2017: 9,25 Tage). Bei kleineren Unternehmenskunden bis 50 Arbeitnehmer war dagegen ein leichter Rückgang der Überfälligkeit festzustellen (- 0,29 Tage). Allerdings sind hier Rechnungen weiterhin vergleichsweise lange überfällig – so waren es im 2. Halbjahr 2018 im Durchschnitt 12,97 Tage.

Hinsichtlich der Zahlungsziele bestehen weiterhin beträchtliche Unterschiede: So wurden Großunternehmen durchschnittlich 33,63 Tage Zahlungsfrist eingeräumt, kleineren Kunden hingegen nur 28,33 Tage. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zeigt sich eine spürbare Kappung der Zahlungsziele durch die Lieferanten. Im Falle von Kunden aus dem Großunternehmenssegment waren es 1,34 Tage weniger und für kleine Unternehmen wurden die Zahlungsziele um 0,62 Tage gekürzt.

Metall- und Elektrobranche verursacht mehr Außenstände

Fast zwei Drittel (60,4 Prozent) aller offenen Forderungen in Deutschland wurden durch Großunternehmen verursacht. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (60,2 Prozent) hat dieser Anteil noch einmal leicht zugenommen. Die vergleichsweise großen Außenstände bei den Gläubigern sind durch die höheren durchschnittlichen Rechnungswerte bei Geschäften mit Großkunden bedingt (im Durchschnitt 3.233 Euro pro Rechnungsbeleg). Entsprechend müssen Kreditgeber zunehmende Vorfinanzierungskosten einkalkulieren.

Firmen aus der Metall- und Elektrobranche verursachen einen zunehmenden Anteil am offenen Forderungsbestand im deutschen B2B-Geschäft. Im 2. Halbjahr 2018 erhöhte sich dieser Anteil auf 28,0 Prozent. Es folgen Großhandel (14,9 Prozent) und unternehmensnahe Dienstleister (14,7 Prozent), deren Anteile zuletzt aber gesunken sind.

Datenbasis Creditreform Zahlungsindikator Deutschland:

• Zu rund 995.000 Unternehmen liegen Zahlungsinformationen im Debitorenregister Deutschland (DRD) vor.

• Ein Belegvolumen von ca. 66 Mrd. Euro zu 1.161 Branchen wird in Deutschland analysiert.

• Monatlich gibt es 7,9 Mio. neue Zahlungsinformationen.

 

QUELLE:

https://www.creditreform.de/nc/aktuelles/news-list/details/news-detail/creditreform-zahlungsindikator-deutschland-winter-201820196861.html


Anlassbezogenes oder Pro-aktives & regelmäßiges Bonitätsmanagement ?

Vermutlich haben sie bereits Ihre wirtschaftlichen Ziele und Pläne fürs neue Geschäftsjahr festgeschrieben oder zumindest im Kopf. Wie sieht es mit Ihren Zielen für den Bereich Ihrer Bonitätssituation aus ?

 

Aus unserer Praxis kristallisieren sich für Unternehmen im Bereich Bonitäts-Management 2 unterschiedliche Zugänge heraus. Zum einen das anlassbezogenen, punktuelle und zum anderen das regelmäßige & pro-aktive Bonitätsmanagement.

Beide können für Betriebe passend und hilfreich oder im Gegenteil kostspielig und riskant bis hin zu existenzbedrohend sein.

Neben dem Argument des niedrigeren Preises spricht auch der geringere Zeit- und Arbeitsaufwand für die anlassbezogene Bearbeitung Ihrer Bonitätswerte. Speziell Geschäftsführer und Unternehmer die auf Ihre (vermeintlich) sehr engen Kunden- & Lieferantenbeziehungen setzen, bauen darauf, dass die Bonitätseinstufungen (so wie Sie von der „Außenwelt“ gesehen werden) keinen so hohe Relevanz für Ihr wirtschaftliches Fortkommen haben. Dem können wir aus unserer Erfahrung heraus auch bedingt zustimmen. Dies gilt jedoch zum einen nur für aktuelle Kunden-& Lieferanten nicht für potentiell zukünftige und vor allem zum anderen nicht für alle externen Finanzpartner wie Banken, Versicherungen sowie Ratingagenturen und öffentliche Stellen.

 

Wir können an dieser Stelle nur wiederholen und betonen, daß es heutzutage FÜR KEIN Unternehmen egal ist, wie seine Bonität gesehen wird. Sich darum zu kümmern, liegt ganz klar im Verantwortungs- und letztlich auch im Haftungsbereich der Geschäftsleitung des Unternehmens. PRO-AKTIV & regelmäßig die eigene Bonität bei den verschiedenen Playern am Markt zu bearbeiten ist ganz klar DER Schlüssel zum Erfolg.

 

Denn Vertrauen braucht Vertrautheit !

 

Dies entsteht eben erst durch regelmäßige Leistungs- & Versprechens-Erfüllung.

 

Diese komplexe Aufgabe können sie entweder selber oder einen Experten für dieses Thema übernehmen lassen. Rein rechtlich könnten & dürften Sie auch den Jahresabschluss Ihres Betriebes selber erstellen. In der Praxis jedoch vertrauen 99,9% der Unternehmen auf externe Expertise Ihres Steuerberaters.

 

 

Gleiches gilt für den komplexen Bereich des Bonitäts-Verbesserungs-Management; wir empfehlen Ihnen, sich auch hier an ausgewiesene Experten mit entsprechenden Netzwerk-Kontakten zu wenden, die Ihnen in Ihrer wirtschaftlichen (Erfolgs-) Entwicklung dauerhaft weiter-helfen werden.

 

Finanzentscheidungen in Familienunternehmen - Trends 2020

 

Die Digitalisierung im Finanzierungsumfeld und die steigende Regulierung bei Banken beeinflußen gegenwärtig & in naher Zukunft die Unternehmensentwicklung maßgeblich.

Dazu einige Erkenntnisse aus einer aktuellen dt. Studie im Umfeld von Familienunternehmen und Finanzpartnern

(Studie von W&P:“Finanz-Entscheidungen in Familienbetrieben– zwischen Wachtumschancen, Digitalisierung & Kapitalausbau“) .

 

Über 130 Entscheider in Familienunternehmen und an die 200 Finanzierer zeichneten nachfolgendes Bild.

 

1.    


1.  Der Aufbau von liquiden Eigenkapital wird als maßgeblicher Faktor betrachtet. Die Ausgestaltung einer auf das jeweilige Unternehmen maßgescheiderte Finanzierungsstruktur wird die Basis für den Grad an strategischer Freiheit der Entscheider und Eigentümer werden.

 

2.     Die digitale Transformation stellt für 51% der befragten Familienunternehmen den größten Veränderungstreiber im Hinblick auf die zukünftige Finanzierung dar. Im Umkehrschluss bedeutet dies jedoch, daß knapp die Hälfte die Bedeutung der digitalen Veränderung auf Ihre Finanzierungserfordernisse und somit Auswirkungen auf Ihr Geschäftsmodell (tendenziell als zu-) gering schätzen / erkennen.

 

3.     Es erwarten daher fast 40% der befragten Entscheider, dass der Anteil klassischer Fremdkapitalfinanzierung durch klassische Universalbanken in ihrer Bilanz sinken wird. Rund 47% Der Studienteilnehmer rechnen damit, daß die externe Finanzierungslücke soll durch Fintechs und den Kapitalmarkt geschlossen wird.

 

4.     Aus der Sicht der teilnehmenden Bankenvertreter unterschätzen die Familienunternehmen insbesondere die Rolle der Fintechs (+28%) und die Auswirkungen der Digitalisierung (+ 9 %). Sie schätzen ebenfalls den Rückgang des klassischen Fremdkapitals in der Finanzierung von Familienunternehmen und den Anstieg der Bedeutung von liquidem Eigenkapital zur Sicherung der Handlungsfähigkeit deutlich höher ein (jeweils +8%).

 

Aufgrund der noch nicht wirklich sichtbaren Auswirkungen der Digitalisierung besteht die Gefahr, dass diese Herausforderungen markant unterschätzt werden. Die Spielregeln der Finanzierung ändern sich schleichend unauffällig, aber gravierend. Unternehmen haben verlernt, dass die Konjunktur in Zyklen verläuft – auch der Euro und das Zinsniveau werden, voraussichtlich gegen Ende diese aber bis spätestens dem 2.Quartal des nächsten Jahres, wieder stärker werden.

 

 

Über die Hälfte der heutigen Familienunternehmer sind über 55 Jahre – der Übergang muss mit liquiden Mitteln und Kapitalisierungskonzepten rechtzeitig vorbereitet werden. Es gibt gute Gründe jetzt in der noch anhaltenden Phase der Hochkonjunktur antizyklisch zu handeln und für den Gesellschafter verfügbares Kapital in liquider Form aufzubauen. 

 

EFM Expertentipp zum Thema Finanzierungskosten nach der Hochkonjunktur

Genau jetzt ist eine gute, nein ich will fast sagen perfekte Zeit für Preiserhöhungen.

 

Bei meinen Gesprächen mit der Bauwirtschaft und dem Baunebengewerbe höre ich quasi tagtäglich, daß zwar der Großhandel und die Zulieferer Ihre Preise spürbar erhöht haben, die Baufirmen selber jedoch keine oder kaum Preiserhöhungen durchsetzen können. Gut aufgestellte Betriebe hingegen sind derzeit sehr wohl in der Lage sich die lukrativsten der Aufträge wie Rosinen herauszupicken.


Aus meiner Erfahrung heraus, dränge ich gerade jetzt dazu, das Preisniveau deutlich anzuheben um nach dem Ende der Hochkonjunktur und bei wieder nachlassenden Preisniveau nicht in wirtschaftliche Schwierigkeiten zu gelangen.

Die Chefökonomen der Banken rechnen bis ca Mitte 2019 mit dem Anhalten der Hochkonjunktur. Jedoch sind bereits erste Wolken am Konjunkturhimmel , mit den ersten ZInserhöhungen der US FED zu erkennen. Mario Draghi der Chef der Europäischen Zentralbank beantwortete die Frage wann in Europa mit einem Wiederansteigen der Zinsen zu rechnen ist , dies mit der Aussage : "We will let it pass". Gemeint ist das Auslaufenlassen der EZB Stützungskäufe der Anleihen. Konkret rechnen die Analysten & Ökonomen somit mit Jahresende bzw. Beginn des neuen Jahres mit den ersten Zinserhöhungen.

Mit dem steigen der Zins- & Finanzierungskosten für die Unternehmen wird sich dann auch herausstellen, welche Betriebe dies speziell auch bei fallenden Preisen wirtschaftlich verkraften und wer in Schieflage gerät. KSV, CREDITREFORM und die Anderen rechnen daher in Folge von höheren Finanzierungskosten mit einem deutlichen Ansteigen der Insolvenzen, einer Art von Marktbereinigung von eigentlich nicht wettbewerbsfähigen nicht dafür gerüsteten ) Betrieben.

 

Daher empfehlen wir getreu dem guten alten Werbeslogan: "man sollte rechtzeitig drauf schauen, daß man`s hat wenn man`s braucht"  sich schon jetzt für eine abschwächende Konjunktur und zugleich wieder ansteigenden Finanzierungskosten und seiner daraus resultierenden Bonitätssituation zu rüsten.

Weiters dazu erfahren Sie in einem unserer nächsten EFM Expertentipps.

 

Bis dahin weiterhin Viel Erfolg in der jetzigen Boom Phase & Ihren Weit- und Vorausblick für die Zeit danach. 

 

In diesem SInne Ihr Martin Binder

 

Das WEISSE RITTER Phänomen in Krisensituationen

Aus aktuellem Anlass beschäftigt sich dieser Artikel mit einem wirtschaftspsychologischen Phänomen, das ich in Anlehnung an den Begriff bei drohender feindlicher Übernahme von Unternehmen, das „weiße Ritter Phänomen“ nenne.

Bei der Beratung von Unternehmer & Geschäftsführer in Krisensituationen stelle ich immer wieder fest, dass innere Blockaden und Tunnelblick alle alternativen Szenarien überlagern und reale Finanz-Fakten negiert werden.

Basel 2, 3, 4, Solvency 2, Compliance Datenschutzgrundverordnung, Wettbewerb und andere Regularien & Gegebenheiten verschärfen das Meistern derartiger krisenhaften Situationen zusätzlich. Abhängig von der Persönlichkeit der Verantwortungsträger ist die Zugänglichkeit zur sachlicher Bewertung der wirtschaftlichen Fakten sowie das Annehmen externer, objektiver wohlgemeinter Unterstützung sehr verschieden.

In den letzten 6 Monaten konnte ich bei 5 Insolvenzen als außenstehender unbeteiligter Fach-Beobachter miterleben, wie ab einem gewissen Zeitpunkt die Eigentümer und/oder Geschäftsführer die Lösung Ihrer Krise überwiegend durch die Beteiligung von strategischen Investoren oder Partnern sahen, diese objektiv betrachtet jedoch ziemlich hürdenbehaftete Lösungswege gewesen wären. Genau hier kommt dieser Effekt des Glaubens an den „weißen Ritter“ zu Tragen. Der neue Kapitalbringer wird (oft fälschlicherweise) als DIE Rettung aller (finanziellen) Probleme & Nöte betrachtet.

Statt mehrere alternative Szenarien zur, möglicherweisen redimensionierten, Fortführung zu erarbeiten und durch externe Profis auf die Umsetzbarkeit hin zu prüfen, setzt der an den weißen Ritter glaubende Manager alles auf diese eine, letzte rettende Karte. Wie erwähnt, zerschlagen sich allzu oft diese Hoffnungen auf Rettung und ein unternehmerischer Scherbenhaufen bleibt übrig.

Diejenigen Geschäftsführer bzw. Eigentümer die möglichst offen und unvoreingenommen sich der Krisensituation stellen, eventuell mit externen Spezialisten und Beratern sich vielseitige Alternativen erarbeiten und professionelle begleitende Unterstützung in dieser Phase hinzuziehen, haben gute Chancen und Möglichkeiten dauerhaft und gestärkt daraus hervorzugehen.

Kleine Schritte, das habe ich aus schwierigen Lernphasen mitgenommen, verhindern am ehesten Misserfolge und gestatten es den unternehmerischen Motor wieder zum Laufen zu bringen, geben den Glauben zurück, dass das Licht am Ende des Tunnels erreicht werden kann.

Ich berate nach dem Motto „wer Handlungsfreiheit gewinnt, kann neue, hilfereiche Szenarien jenseits des Tellerrandes entwickeln“. Darauf aufbauend müssen selbstverständlich konkrete Handlungen und Veränderungsmaßnahmen umgesetzt und im Unternehmen implementiert werden.

Dies ist nicht immer kurzfristig, schmerzfrei und friktionslos machbar, kann jedoch mittelfristig mit gesunder finanzieller Basis, durch kontinuierlichem, konsequentem Umsetzen der Erkenntnisse Ihrer gemachten Erfahrungen erreicht werden.

 

In diesem Sinne wünsche ich dem Leser für sein wirtschaftliches Tun, die Kraft & Ausdauer für einen langen Atem, den Mut auch für drastischen Entscheidungen und das notwendige Glück für dauerhaften unternehmerischen Erfolg.

 

 

Haftungsproblematik weiter im STEIGEN

Umbauarbeiten speziell bei öffentlichen Gebäuden & Institutionen speziell im Schul- und im Gesundheits-Bereich stellen für Professionisten in mehrerlei Hinsicht eine ganz besondere Herausforderung dar.

Nicht nur die bautechnische & organisatorische Abwicklung zumeist bei laufendem Betrieb, das Zusammenwirken verschiedener Gewerke und Subunternehmen ist eine komplexe Angelegenheit,

sondern insbesondere auf die versicherungstechnische Haftungsthematik (siehe z.B. die Gefahr von un- & mittelbaren Personenschäden) ist hier hinzuweisen.

 

 

KREATIVITÄT & STABILITÄT - eine zukunftsträchtige Kombination

Sonnentor Gründer Hr. Johannes Gutmann im EFM-BONITÄTS- & Finanzierungs-Expertengespräch mit Mag. Martin Binder.

Hr. Gutmann begeistert im Rahmen einer Factoring-Veranstaltung seine Zuseher, indem er voller Emotionen über seine Werte, Philosophie und kommende Unternehmensentwicklung plaudert. Im Jahr 1988 gegründet, arbeiten nun bereits über 350 Mitarbeiter und mit Zuliefern über 800 Menschen an dieser mittlerweile international erfolgreichen Idee.

 

Selbst er, dieser Querdenker in seiner 97 Jahre alten Lederhose (!), T Shirt & knallroten Schuhen, weiß den Wert solider (alternativer) Finanzierungen für den Unternehmensausbau zu schätzen. Gerade wenn klassische Betriebsmittel- oder Investitions- Finanzierungen an Ihre Grenzen stoßen ist es wichtig andere Lösungen zu suchen.

 

Jede nochso große Begeisterung & Leidenschaft für s eigene Unternehmen, braucht auch die Überzeugung von stabilen Partnern (Lieferanten, Banken & Versicherern) für ein gesundes Wachstum.



Mehr, mehr & nochmals mehr

  • So oder so ähnlich denken viele österreichische Unternehmen bzgl. steigende Erwartungen & Anforderungen von erforderlichen Sicherheiten bei Kreditanfragen.
  • Fast jeder österreichische Betrieb (95,3 Prozent !!!) bemängelt, dass die Geldinstitute immer mehr Sicherheiten verlangen.
  • Realistisch betrachtet, sind mit Einführung der Basel 4 Regularien weitere Verschärfungen zu erwarten
  • Das Phänomen Sicherheitenklemme - es handelt sich im eigentlichen Sinne um keine Kreditklemme.
  • Bonitätsberatungs – Empfehlung, sich intensiv mit der eigenen aktuellen und mittelfristigen Finanzierungssituation auseinanderzusetzen & ggf. professionelle Unterstützung holen.

Quelle: Creditreform - Crefo aktuell ; 10. März 2017

aktuelle Creditreform - Umfrage:

So oder so ähnlich denken viele österreichische Unternehmen in Bezug auf die Erwartungen & Anforderungen bzgl. erforderlicher Sicherheiten bei Kreditanfragen. Die alljährlich von Creditreform durchgeführte Umfrage zur Situation bei Kredit-& Finanzierungsbedingungen bestätigt diesen Eindruck mit aller Deutlichkeit.

Wie in früheren Artikeln & Kommentaren beschrieben, ist aufgrund verschiedenster Regularien im Bankenbereich (Basel 4 mit möglichen weiteren Verschärfungen wird gerade verhandelt) sehr restriktiv. Laut Umfrage bemängelt fast jeder österreichische Betrieb (95,3 Prozent !!!) dass die Geldinstitute immer mehr Sicherheiten verlangen. Positive Veränderungen  bzw. Lockerungen dahingehend erwarten in der Baubranche lediglich 1,3% und im Handel gar nur 0,7% der Unternehmen.


Was noch kommen wird:

Realistisch betrachtet sind mit Einführung der Basel 4 Regularien weitere Verschärfungen für die österreichischen Unternehmen zu erwarten, nicht hoffend dass die Gerüchte bzgl. Wegfall der Forderungszessionen & Betriebsimmobilien als Sicherheit, wirklich real wird. Einige Banken nehmen bereits diese Entwicklungen vorweg und berechnen in Ihren Risiko-/ Sicherheits-Analysen  Zessionen nicht mehr als Sicherheiten ein. Somit wird sich für (rasch) wachsende Unternehmen, die nicht in der Lage sind auch Ihre beibringbaren Sicherheiten zu erhöhen, eine massive Schere auftun. Ich nenne dieses Phänomen Sicherheitenklemme, denn es handelt sich eigentlich um keine Kreditklemme,  verleihbares Geld wäre mehr als genug am Markt.

 

Je besser die Bonität, desto weniger Sicherheiten notwendig:

Diese simple Faustformel gilt, wenn es um die Höhe der erforderlichen Kredit-Sicherheiten geht, diese hängen unmittelbar an der Bonität des Unternehmen. Die Werte von KSV, Creditreform & Co sind enorm wichtig, auf die viele Garantie-Versicherer vorab zugreifen, dennoch erstellen viele Beteiligte zusätzlich ihre eigenen Ratings. Besonders betonen möchte ich als Spezialmakler, die Bedeutung der Forderungsausfall-Versicherer. Deren „Urteil“ kann massive real-wirtschaftliche Folgen haben.

 

Auf Basis unserer Bonitätsberatungs – Erfahrung können wir nur betonen & empfehlen, sich intensiv mit der eigenen aktuellen und mittelfristigen Finanzierungssituation, aus verschiedensten Blickwinkeln betrachtet, auseinanderzusetzen und sich ggf. professionelle Unterstützung zB. zum Aufbau alternativer Sicherheiten- & Finanzierungslösungen zu holen.

 

 


Gefährliche Wintermonate

  • Bei Limitaufhebung von Forderungsausfallversicherer wegen verschlechterter Bonitätswerte fallen Lieferanten-Kredite weg
  • Fehlende oder veraltete Finanzinformationen können zu Limitreduktionen und Aufhebungen führen
  • Fehlende, weggefallene Lieferantenkredite erhöhen Liquiditäts-Bedarf (in betrieblicher  Nebensaison) enorm
  • Reduzierte Geld-Zuflüsse in betrieblicher Nebensaison führen oftmals zu Liquiditäts-Engpässe 
  • Schwierige Anforderung an die Haus-Banken die fehlende Liquidität ohne zusätzlicher Sicherheiten  auszugleichen
  • Zeitgerechte Maßnahmen zur Vorbeugung für Liquiditäts-Engpässe

In vergangenen Artikeln und Kommentaren haben wir immer wieder auf die Verwobenheit und die Zusammenhänge zwischen verschiedenen Parteien im Wirtschaftsleben hingewiesen. Banken, Versicherungen, Bewertungsagenturen, Finanz – Gebietskrankenkassen und andere arbeiten mit einer Vielzahl verschiedener Daten und Fakten. Diese ergeben ein (wahres oder auf alternativen Fakten beruhendes) Bild über die wirtschaftliche und finanzielle Lage eines Betriebes.

 

Die zunehmende digitale Vernetzung kann hilfreich und vereinfachend für das Unternehmen sein, umgekehrt jedoch auch ein massives Risiko darstellen.

 

Konkret sind z.B. im Bau- & Baunebengewerbe die Wintermonate von besonderer Brisanz. Feiertags- und witterungsbedingt sind dies die Umsatz und damit auch Geld-Zufluss-Mäßig schwächsten Monate. Daher sind viele Unternehmen gerade in dieser Zeit auf die indirekte Finanzierung mittels Lieferantenkredite (Einräumung von Lieferanten-Rahmen) angewiesen.

 

Mehrmals haben in den vergangenen Wochen wechselseitige Verwobenheiten und Wenn/Dann-Abhängigkeiten zu erheblichen Problemen auch bei namhaften Unternehmen geführt.

Beispiel 1: Wenn aufgrund (gerecht- oder ungerechtfertigter) verschlechterter Bonitätswerte von KSV, Creditreform, & Co die Forderungsausfalls-Versicherer Limits des (betroffenen Unternehmen (auch Risiko genannt) reduzieren (mussten) und damit Lieferanten weniger oder gar keine Waren ohne Barbezahlung liefern (dürfen). Die Banken sollen dann kurzfristig, trotz fehlender aktueller Jahresabschlüsse Ihre zur Verfügung gestellten Betriebsmittel-Linien ohne zusätzliche Sicherheiten erhöhen- ein schwieriges & mutiges Unterfangen!

Beispiel 2: Unternehmen müssen für die verschiedenen Parteien Ihre wirtschaftliche Zahlen offen legen, wenn nun durch Fehler (von welcher Seite auch immer) der Informationsfluss über die aktuelle wirtschaftliche Situation unterbrochen ist, kann es dazu kommen, dass Beteiligte Banken oder Versicherungen Limits (vorübergehend) sperren, solange bis aktuelle Zahlen verfügbar sind. Typischerweise gibt es jedoch zwischen der Firmenbuch-Hinterlegung der vorjährigen Bilanz und der Veröffentlichung/ Fertigstellung der aktuellen Bilanz des abgelaufenen Geschäftsjahres eine zeitliche Lücke von mehreren Monaten. Diese fällt eben oftmals wiederum in die liquiditätsschwache Zeit der Wintermonate!

 

Für manche Unternehmen ist dies eine wirtschaftlich heikle Phase- wenn Lieferantenkredite wegfallen, wenn die Banklinien ausgeschöpft sind, wenn es bei Finanzamt noch Steuerrückstände gibt, wenn durch die zu leistenden Sonderzahlungen im Dez. Außenstände bei Gebietskrankenkassen oder BUAG offen sind, dann kann dies bis hin zur Auslösung einer Insolvenz führen.

 

Leider vergessen viele Unternehmer im März, nach Beginn des Vollbetriebes & mit Beginn der Hochsaison oftmals, in welch gefährlicher Situation wenige Wochen zuvor Ihr Betrieb war und verabsäumen damit zeitgerecht vorbeugende Maßnahmen für die nächste finanzielle Dürrezeit (die nächsten bestimmt wiederkommenden Wintermonate) zu setzen.

Es bedarf wie so oft, zeitgerecht, viele kleine, kontinuierliche Maßnahmen und Schritte, um gut gerüstet die Winterzeit, sorgenfrei genießen zu können.